Alkohol und Schwangerschaft

Alkohol uns Schwangerschaft

Haben Sie schon einmal etwas von FAS gehört? Jährlich kommen in Deutschland rund 10.000 davon betroffene Kinder zur Welt - und eine noch weit größere Zahl, die mit dem „milderen“ FAE geboren werden. Es sind Kinder, die schon vor der Geburt die Wirkung des Alkohols zu spüren bekommen haben.

 

Jeder Tropfen ist gefährlich

 

Die Erkenntnis, dass Alkohol in der Schwangerschaft dem ungeborenen Kind. schadet, ist nicht neu. Schon Aristoteles wusste, dass Babys, die im Mutterleib größere Mengen Alkohol mittrinken müssen, oft mit geistigen und körperlichen Entwicklungsrückständen auf die Welt kommen: “Dumme, betrunkene Frauen ohne Verstand setzen oft Kinder in die Welt, die ihnen ähneln.“

 

Sind Fehlbildungen feststellbar, so sprechen wir heute von einem fetalen Alkoholsyndrom (FAS), bei Fehlverhalten von einem fetalen Alkoholeffekt (FAE). Dahinter verbergen sich Schädigungen des Kindes, die durch übermäßigen, dauerhaften und krankhaften Alkoholgenuss der Mutter während der Schwangerschaft entstehen können.

 

Betrunken im Mutterleib

 

Fatal nur, dass es sich bis heute noch nicht überall herumgesprochen hat, dass Alkohol reines Gift ist und schon geringe Mengen dauerhafte Schäden beim ungeborenen Kind hinterlassen können. Und kaum jemand weiß, dass das Baby im Mutterleib den gleichen Alkoholgehalt wie die Mutter hat. Wie sonst ist zu erklären, das Alkohol die häufigste in der Schwangerschaft konsumierte Substanz ist, die Fehlbildungen bei Neugeborenen verursacht.

 

Nimmt die Mutter Alkohol zu sich, rauscht dieser durch die Nabelschnur direkt ins Blut des Embryos. Somit hat das Kind schnell den gleichen Promille-Gehalt wie die Mutter, da die Plazenta-Schranke, die den Blutkreislauf der Mutter von der des Babys trennt, den Alkohol nicht herausfiltern kann. Und da die Leber des ungeborenen Kindes noch nicht vollständig entwickelt ist, sinkt der Alkoholspiegel bei ihm im Vergleich zur Mutter, der Alkoholspiegel beim Baby zehnmal langsamer.

 

Wenn die Mutter den Alkohol in ihrem Blut bereits abgebaut hat und keine Wirkung mehr spürt, ist ihr Baby noch immer der schädigenden Wirkung des Alkohols ausgesetzt. Trinkt die Mutter jeden Tag ein Glas, ist das Kind womöglich durch die ganze Schwangerschaft betrunken.

 

Alkoholbedingte Schäden

 

Jeder Tropfen Alkohol, der in der Schwangerschaft konsumiert wird, gelangt so gut wie ungehindert zum Kind. Gerade in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft ist das Risiko für das Kind besonders hoch, da in dieser Zeit die Organe angelegt werden und die Gehirnentwicklung beginnt, aber auch in den späteren Monaten kann es schädigende Wirkungen auf das Gehirn geben.

 


Fakt ist: Das Trinken der Mutter kann bei dem Kind – je nach Menge und Dauer – geistige und körperliche Missbildungen verursachen. Gesichtsveränderungen, Fehlbildungen der Augen oder Geschlechtsteile, Nierenschäden und Herzfehler sind Beispiele für mögliche Auswirkungen des mütterlichen Alkoholkonsums. Daneben kann die sogenannte „Alkoholembryopathie“ auch eine nachhaltige, bis in das Erwachsenenalter reichende Störung im Denken,Erleben und Empfinden des Kindes verursachen.


Risiko in der Stillzeit

 

Trinkt die Mutter in der Stillzeit, kann der Säugling ebenfalls geschädigt werden. Die Alkoholkonzentration in der Muttermilch ist nämlich genauso hoch ist wie die im Blut der Mutter. Zusätzlich entsteht das Risiko, in der Stillzeit Weichen für die Zukunft zu stellen: Durch die frühe Gewöhnung an den Geschmack und den Rausch, den Alkohol auch beim Baby erzeugt, kann möglicherweise die Gefahr einer späteren Tendenz zur Alkoholabhängigkeit eines Menschen ausgelöst werden.

 

Es gibt bisher keinen wissenschaftlich gesicherten Grenzwert, bis zu welcher Trinkmenge Alkoholkonsum ungefährlich ist Dennoch sollte jede Frau nicht nur während der Schwangerschaft, sondern auch in der Stillzeit bewusst auf Alkohol verzichten – dem Kind und sich selbst zuliebe. Gelegentlich etwas Alkohol ist zumindest schon bedenklich – öfter und mehr extrem gefährlich. 

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