EM-Tipp: Alkohol trübt die Sicht

WM-Tipp: Alkohol trübt die Sicht

Wir alle haben schon einmal die Erfahrung gemacht, das sich das „Sehen“ verändert, wenn wir zu viel Alkohol getrunken haben. Doch wir müssen nicht erst doppelt sehen, um zu merken (oder auch nicht), dass der Alkohol unsere Sicht trübt.

 

Bereits unter 0,5 Promille Blutalkohol lassen – je nach Gewöhnung und Alkohol-Verträglichkeit – nicht nur Aufmerksamkeit und Konzentration nach. Auch das Sehvermögen wird langsam aber sicher eingeschänkt.

 

Ab 0,8 Promille verengt sich das Blickfeld erheblich, es kommt zum Tunnelblick. Dinge, die am Rande des Blickfeldes passieren werden von uns nicht mehr oder nur noch verschwommen wahrgenommen.

 

Mit zunehmendem Alkoholkonsum nehmen die Wahrnehmung von Gegenständen und das räumliche Sehen immer mehr ab. Wir verlieren die Fähigkeit, Entfernungen oder Geschwindigkeiten einzuschätzen. Und weil das beidäugige Sehen leidet, fangen wir nicht nur an zu schielen, sondern auch doppelt zu sehen.

 

Das alles passiert, weil der Datentransport zwischen Auge und Gehirn, sowie die Kommunikation im Gehirn deutlich beeinträchtigt wird. Dazu kommt noch die Beeinflussung der Muskelbewegungen, die das Auge steuern, und nach neuesten Forschungsergebissen auch eine alkoholbedingte Verdünnung des Tränenfilms, der sich nicht nur im übertragenen Sinn negativ auf unsere Sicht auswirkt, besonders in der Dämmerung und bei Nacht

 

Unser EM-Tipp: Gerade  bei TV-Ereignissen wie der Fußball-EM machen viele Fans die Erfahrung, dass ihre Sehkraft leidet oder dass sie doppelt sehen, wenn sie "zu tief ins Glas geblickt" haben. Wer also nicht zwei Fußbälle über den Rasen rollen sehen oder neben sein Glas greifen möchte, sollte sich beim Alkoholkonsum zurückhalten – vor allem beim Genuss von Hochprozentigem.

 

Es ist einfacher, ein Problem zu lösen, als mit ihm zu leben.