Too Fast - Jugend und Alkohol

"Too Fast" lautet der Titel eines Kurzspielfilms für Jugendliche, für die Alkoholkonsum ein Thema ist. und die schon erste Erfahrungen im Umgang mit Alkohol haben. Ein, wie wir meinen,  sehenswerter Film - nicht nur für Jugendliche.

 

"Hey, schaust echt scheiße aus." Dass muss sich Mona im Kurzfilm "Too Fast" von ihren Freunden anhören. Für Erwachsene klingt das abwertend, für Pubertierende ist es eher ein Necken. Doch genau darum soll es in dem vom "Institut für Suchtprävention (Pro Mente OÖ)" in Auftrag gegebenen Werk gehen – um die Lebensrealität der Jungen, ihre Probleme, das Ausprobieren – im konkreten Fall von Alkohol.

 

Die Handlung: Es ist Schulschluss. Mona feiert den Ferienbeginn mit ihren Freunden Lisa, Joana und Paul mit Bier am Donaustrand. Mona´s neuer Freund fehlt im Quartett. Er hat bis Mitternacht Dienst als Zivildiener beim Roten Kreuz. Später will man sich beim Open Air treffen. Die anderen aus der Clique sind schon am Festivalgelände. Besonders Emil und sein unvermeidlicher Schatten Chin sind schon voll in Fahrt während die erste Band die Bühne betritt. Heute soll der Schulstress weg getrunken werden. Soweit der Plan. Doch der Ferienbeginn verläuft für Mona anders als erwartet...


Die Absicht:  "Wir wollen damit zur Diskussion anregen, ohne zu moralisieren", sagt Christoph Lagemann, Leiter des Instituts für Suchtprävention. So will man den Nachwuchs breitenwirksam für die Gefahren des "Koma-Saufens" sensibilisieren. Denn man habe festgestellt, dass zwei Drittel aller jungen Alkoholopfer psychosozial nicht auffällig waren, sondern schlicht zu wenig über Alkoholkonsum wussten.


 

Der komplette Film steht  auf www.praevention.at gratis zum Download.



Es ist einfacher, ein Problem zu lösen, als mit ihm zu leben.