Vorsicht, Glühwein!

Endlich  wieder Advent  –  Zeit für einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt. Alkohol-Coach Rolf von Berg erklärt, warum ein Becher Glühwein teuer werden kann.

Süßer die Glocken nie klingen. Allerorten laden bunte Lichter und Buden  zu einem gemütlichen Bummel in weihnachtlicher Atmosphäre ein. Doch auf dem Weihnachtsmarkt  lauern auch die Versuchung und das Risiko – zum Beispiel in Form von heißem Grog und dampfendem Glühwein.

 

Gehören Sie zu der Masse von  Menschen, die sich alle Jahre wieder vom Glanz der Lichter und dem Duft von Bratäpfeln angezogen fühlen? Gehören für Sie Grog und Glühwein einfach dazu? Dann sollten Sie vorsichtig sein – besonders dann, wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind.

 

Die Polizei kontrolliert in vielen Städten gerade zur Vorweihnachtszeit verstärkt. Stellt sich bei der Kontrolle heraus, dass Sie auf dem Weihnachtsmarkt  zu tief in den Becher geschaut haben, ist nicht nur der Führerschein weg, sondern es droht auch noch ein saftiges Bußgeld.

 

Ob in  Rot oder Weiß, mit Schuss oder ohne, mit Zitrone oder Zimt –  der warmer Gewürzwein und das heiße Zucker-Alkohol-Gemisch sind gefährlich. Alkoholgehalt und Wirkung werden oft unterschätzt.

 

„Im Schnitt  hat Glühwein einen Alkoholgehalt von sieben bis zehn Prozent, ein Grog oder Jägertee zwischen zwölf und fünfzehn Prozent Alkohol, der schnell ins Blut geht“, weiß Alkohol-Coach und Autor Rolf von  Berg. „Bereits ein Becher kann die Fahrtüchtigkeit erheblich einschränken.“

 

PS: Es gibt auch alkoholfreien Glühwein!

 

 

Es ist einfacher, ein Problem zu lösen, als mit ihm zu leben.